Einleitung

Die Relevanz der elektronischen Anregung von Molekülen reicht von der Photobiologie zur Molekularelektronik, der Grundlagenforschung zu Anwendungen, wie z. B. organischen Leuchtdioden (OLED). Das Intersystem Crossing (ISC), die strahlungslose Umwandlung elektronischer Zustände mit unterschiedlicher Spinmultiplizität, ist ein fundamentaler Prozess in der Photochemie und Photophysik. Die Effizienz des ISC bestimmt, ob elektronisch angeregte Moleküle photolabil oder –stabil, emittierend oder „dunkel“ werden. Dieses GRK schlägt das Studium und die Modulation des ISC in Molekülen durch chemische Modifikation und durch Variation der molekularen Umgebung vor. Es fördert interdisziplinäre Forschung, die ein tieferes Verständnis für die Emissionsverstärkung durch die Kontrolle des ISC von Singulett nach Triplett und dessen Umkehr erreichen will. Engverknüpft mit dieser Thematik wird ein fächerübergreifendes Doktorandenausbildungsprogramm aufgebaut. Dabei berücksichtigt das Lehrprogramm die unterschiedliche wissenschaftliche Vorbildung. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden von Dozentinnen und Dozenten mit komplementärer Expertise gemeinsam betreut. Außerdem werden durch Workshops  mit internationalen Sprechern und GRK-Symposien die fachliche Ausbildung sowie die Präsentations- und Kommunikationsfähigkeit der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert. Dies wird die Absolventinnen und Absolventen optimal auf ein anspruchsvolles Berufsfeld in der akademischen und industriellen Forschung vorbereiten.

Administrative Koordinatorin

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Dr. Martina Holz

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